Wohnbund im Gespäch

Der Studiengang Urban Design an der HafenCity Universität lädt in die UdN ein zu einer Gespächsrunde mit dem Wohnbund.

Der Wohnbund ist ein Netzwerk von wohnungspolitisch engagierten Fachleuten und Organisationen, die mit ihrer Arbeit zur Entwicklung und Realisierung zeitgemäßer Wohnformen beitragen. Anknüpfend an die wohnreformerischen Bewegungen zum Beginn des 20. Jahrhunderts und der Selbsthilfebewegungen seit den 70er Jahren will der Wohnbund der herkömmlichen Wohnungspolitik Alternativen gegenüberstellen und wohnpolitische Initiativen und Projekte fachlich unterstützen.

Wohnbund im Gespräch
Donnerstag, 19.04.2012
18.00 Uhr

Published on Apr 17, 2012 at 11:51 am.
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Performance in der UdN

NARZISS UND DIE REVOLUTION

Rote Fahnen über Rom, kiffende Künstler auf der Spanischen Treppe, der deutsche Herbst in der hessischen Provinz: Als Kind seiner Zeit und seiner Eltern hat der Literat und Theatermacher David Chotjewitz die 68er-Bewegung und deren Folgen intensiv erfahren. Als Grundlageeiner Selbstdefinition dient Chotjewitz’ mit der Zeitgeschichte dicht verwobene, persönliche Biografie. In den Räumen eines ehemaligen Hausmeister-Hauses entsteht die intime Atmosphäre eines Wohnhauses. Die Performer laden das Publikum zu einer Party ein. In den verschiedenen Zimmern setzen, neben dem Gastgeber David Chotjewitz auch der Wissenschaftler Fahim Amir, der Musiker Ted Gaier, die Theatermacher Katharina Oberlik und  Joachim Kappl, die Choreografin Silvana Suarez und der Filmemacher Henna Peschel das autobiografische Material auf ihre Weise um. Sie erzählen bruchstückhaft die bewegte Biografie von David Chotjewitz und damit auch die einer ganzen Generation.

Die Performance wird zunächst in der HafenCity Universität Averhoffstraße aufgeführt und kommt dann mit einem Special und Gästen wie Knarff Rellöm und Frank Göhre in die UdN:

Narziss und die Revolution
Sonntag, 29.04.2012
ab 20 Uhr

NARZISS UND DIE REVOLUTION ist eine Produktion von David Chotjewitz und Kampnagel, in Kooperation mit der Universität der Nachbarschaften und [Q] STUDIES – das studium fundamentale der HCU, gefördert von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Fonds Darstellende Künste e.V..

Flyer hier!
Weitere Infos zur Performance hier!
Weitere Infos zu den Künstlern hier!

Published on Apr 03, 2012 at 3:30 pm.
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WIO 2011 Live in Concert_review

Das Wilhelmsburg Orchestra war auch 2011 wieder im Stadtteil unterwegs. Hier einige Eindrücke der Stationen des Orchesters:
In der Universität der Nachbarschaften (UdN). Im 13er Bus quer durch Wilhelmsburg. Im Haus der Jugend am Rotenhäuser Feld. Im Marktkauf in Wilhelmsburg Mitte. Im Waschsalon am Reiherstieg. Und in der HafenCity Universität nördlich der Elbe.

Published on Apr 03, 2012 at 2:00 pm.
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In my house_review

Ghetto-Akademie
Die Ghetto-Akademie ist eine temporäre Theater -und Performance-Akademie für Jugendliche in Wilhelmsburg. ‚In My House. Benim Evde. In meinem Haus.’ war Titel und zugleich Programm. Katharina Oberlik, Hana Tefrati und Catharina Boutari haben mit 5 Jugendlichen in den Räumen der UdN geprobt, gegessen, getanzt, gesungen und Texte produziert.

Setting
Ausgehend von einer Recherche der Jugendlichen, in welcher sie ihr eigenes Zuhause erkundet haben, wurden die Jugendlichen gebeten, sich einen Raum in der UdN auszusuchen und sich diesen anzueignen. Sie konnten nutzen, was sie selber mitbrachten, oder was sie bereits vorfanden. Vor Ort zur Verfügung wurde den Jugendlichen Kostüme, Licht und Technik, um die entstehenden Räume mit Figuren und Atmosphären zu füllen.

Theaterstück
Nachdem jeder der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich sein eigenes Zimmer eingerichtet hatte, baten wir die Jugend- lichen, sich gegenseitig in den Räumen zu besuchen und zu schauen, was an Begegnung entsteht. Zu den Songs ‚In my Room’ und ‚When I am up in my Room’ haben wir Choreographien und Songwriter zusätzliche Texte entwickelt. Zudem sind Songs und Improvisationen entstanden, die dann vertieft, und erarbeitet wurden.

Performance
In der etwa zweistündigen Aufführung konnten die Besucher sich in der Anfangsphase selber aussuchen, welche Räume und Figuren sie besuchten und wurden später durch die Performer und die begleitenden Künstlerinnen durch die Performance geführt, bekocht, begrüßt und wie Mitbewohner auf einem WG-Casting nach ihren Qualifikationen befragt.

‚In My House. Benim Evde. In meinem Haus.’ war eine wilde Mischung aus Führung, Liveart –Installation, Konzert, Tanz und Theater, die sich elegant an den Grundformen des Wohnens entlang hangelte, um die Besucher in verschiedene Räu- me, Aspekte und Atmosphären einzuladen.

Published on Mar 28, 2012 at 5:30 pm.
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Rotenhäuser Gärtnereien 2011_review

GartenLABor
Das als GartenLABor verstandene Projekt, initiiert von Studierenden der HafenCity Universität, untersuchte im Sommer 2011 die Beziehung von privater Nutzung auf öffentlichen Grund sowie die Partizipation von Nachbarn, Interessierten und Studenten. Der Garten dient dabei als Werkzeug und Experimentierfeld sowie er Aushandlungsobjekt ist, um gewissermaßen ins Spiel zu kommen. Die Rotenhäuser Gärtnereien bieten zudem Anknüpfungspunkte für weitere Nutzungen, Untersuchungen oder resultierende Projekte.

Gemüseproduktion, Urban Gardening und selbstbestimmte Nutzung
Die Motive der Initiatoren an dem Garten-Projekt bewegen sich dabei vom Interesse am Anbau von Gemüse in der Stadt im Spannungsfeld der aktuellen Urban Gardening Thematik bis zur Frage einer selbstbestimmten Nutzung des öffentlichen Raumes. Ebenso spielen Fragen nach der Erprobung von Partiziptionsmodellen und aus der Partizipation resultierenden Potentialen eine Rolle. Die Reaktionen von Nachbarn, stadtteilpolitischen Gremien und städtischen Vertretern auf das Projekt werden zueinander in Beziehung gesetzt.

In partizipatorischer Hinsicht sind Bereits während der ersten Realisierungsschritte die Hilfe von Anwohnern und Unterstützern wichtig, etwa bei der Aufzucht von Setzlingen für den Garten oder bei der Spende von Pflanzgefäßen und Mobiliar. Neben den Initiatorinnen des Projekts, sind vor allem ab dem Zeitpunkt der Projekt- und Campwochen, noch weitere Akteure in das Projekt integriert.

In Bezug auf die Fragestellung einer selbstbestimmten Nutzung des öffentlichen Raumes wurden verschiedene Szenarien aufgestellt, die die Öffnung des privaten Geländes der UdN zum Gartenlabor und damit den Kontakt zwischen Gartenlabor-Nutzern und UdN konkretisieren. Die Annahme ist, dass die räumliche Setzung das Geschehen im Labor beeinflussen kann.

Weitere Informationen auf dem Blog der Rotenhäuser Gärtnereien.

Published on Mar 28, 2012 at 5:27 pm.
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Ausstellung der HfBK an der UdN_review

Ausstellung “Nachbarschaft” der HfBK im Sommer 2011

Im Sommer 2011 nutze die Hochschule für Bildende Künste Hamburg die UdN, um in einem Workshop über eine Woche, eine Ausstellung in der UdN vorzubereiten.

Hier einige Eindrücke. Viel Spaß!

Published on Mar 28, 2012 at 5:24 pm.
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Made in… Workshop 2011_review

Mit dem Fokus auf die materielle Produktion in der nachindustriellen Stadt haben 33 internationale und interdisziplinäre Studierenden gemeinsam das Städtische auf seine ökonomischen, sozio-kulturellen und raämlichen Potentiale hin be- fragt. Ziel war es dabei, eigene wie lokale Wissensbestände durch aktiven Austausch zu erweitern, d.h. auch, das Netzwerk von »Experten des Alltags« in die Prozesse der gegenwärtigen Stadtproduktion mit einzubeziehen.

In dem sieben tägigen Think Tank haben sich Projektansätze und methodische Herangehensweisen entwickeltet, die in einer abschliessenden Vernissage der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Fragen, die zu Beginn mit verschiedenen Referenten, Teilnehmenden und Gästen diskutiert wurden, boten die gemeinsame Grundelage für das Wissen-Crouwdsourcing.

Making, Crafting & Upcycling
Wir produzieren, was wir selber brauchen! Vom Konsumenten zum »Prosumenten«. Kann die lokale Produktion mehr als eine erfolgreiche »Nische« sein?

Open Product: Creative Commons oder das Ende des geistigen Eigentums? Wie kann Fortschritt gemeinsam entwickelt und geteilt werden?

Learning from …: Welche Ressourcen des praktischen Wissens liegen in unserer Gesellschaft? Wie können wir uns aktiv an diesem kulturellen Kapital beteiligen, wenn allein schon Sprache zur Barriere werden kann?

Transformative Architektur: Experimentelle Utopien zum Wohnen und Arbeiten in der postfossilen Stadt. Wie können wir unsere Städte gemeinsam reprogrammieren?

Wertaufbewahrungsmittel:Von der »Marke Eigenbau« zur eignen Währung? Welche Werte gelten in einer Gesellschaft und wie lassen sie sich in alternativen Formen von Wertaufbewahrungsmitteln tauschen?

Weitere Informationen auf der Webpräsenz von made in…

Published on Mar 28, 2012 at 5:15 pm.
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Baustellenpraktikum 2011_review

Im Februar 2011 bestand abermals die Möglichkeit, das für Architekturstudierende obligatorische Baustellen-Praktikum beim Bauunternehmen Max Hoffmann GmbH & Co. KG zu absolvieren. Der UdN Spronsor Max Hoffmann beschäftigte die Studierenden dann auf der Baustelle der Universität der Nachbarschaften beschäftigen. Die bereits fortgeschrittenen Arbeiten am Gebäude durch Studierende der HCU konnten somit im Prinzip des angeleiteten Selbstbaus weitergeführt werden.

Hier ein Auszug eines Praktikumsberichtes von Leyla G.:
“Im zweiten Teil des Baustellenpraktikums waren wir deutlich mehr Teilnehmer, so konnten wir uns in verschiedene Gruppen aufteilen und parallel verschiedene Baustellen innerhalb des Gebäudes bearbeiten. Zum einen galt es den im Sommer zum größten Teil fertiggestellten Innenausbau der Wohnung fertig zu stellen. Zum anderen stand der Dachausbau ganz oben auf der Liste. Ein Teil des Dachbodens sollte durch eine Wand abgetrennt wer- den, der vordere Teil zum offenen Artrium gedämmt und ausgebaut werden. Klar war, dass diese Arbeit wohl nur angelegt werden kann und in einer nächsten Bauphase fertig gestellt werden muss. Als zwei kleinere Baustellen galt es das Theaterzimmer zu verspachteln und zu streichen und die von ALH angefertigten Tore im Erdgeschoß einzubauen.
Insgesamt hat mir die Arbeit sehr viel Spaß gemacht und ich war dankbar, dass Herr Becker und Herr Mihm eine Umgebung geschaffen haben, die uns zur Selbstständigen Arbeit angeregt hat.”

Published on Mar 28, 2012 at 5:12 pm.
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UdN-Studio – Call for Projects

Wohnen, Forschen, Tätigsein

Im Zentrum der Forschung an der UdN steht die Reziprozität von Nutzung und Programmierungs-, Gestaltungs- und Bauprozess. Diese Prozesse verlaufen, wenn sie aus den dynamischen Anforderungen an Nutzung und Gebrauch entstehen, nicht linear. Aber wie erzeugen wir diese, dann iterativen und zirkulären Prozesse? Wie gehen wir darin mit konfligierenden und divergierenden Zielen und Interessen um? Was ist die eigene Praxis der Partizipation?

Interessierte Graduierte, Doktoranden/innen, Postdoktoranden/innen sowie freischaffende Akteure und Produzenten/innen aus Urban Design, Architektur, Stadtplanung, Design, Kunst, Soziologie, Geografie und den Kulturwissenschaften werden gebeten, ein Exposée für ihren Forschungs- bzw. Arbeitsaufenthalt im UdN-Studio mit Bezug auf ihre bisherigen und/oder aktuellen Arbeits- und Themenschwerpunkte einzureichen.

Weitere Informationen und Details hier!

call for projects in english

Published on Feb 13, 2012 at 3:23 pm.
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UdN- Summer School bei IBA-Ausstellung

UdN-Summer School 2011 präsentiert Ergebnisse bei “Bauen für die 2000-Watt-Gesellschaft”

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist seit Ende 2008 in der Gemeindeordnung der Stadt Zürich verankert. Das bedeutet, dass der Gesamtenergieverbrauch pro Person von heute 6300 auf 2000 Watt gesenkt wird, dass der CO2-Ausstoss von 8,5 Tonnen auf eine Tonne sinkt, und dass drei Viertel des Bedarfs mit erneuerbaren Energien gedeckt wird. Zielhorizont ist das Jahr 2050.

Eine Wanderausstellung präsentiert wie sich die Anforderungen der 2000 Watt-Gesellschaft mit hervorragender, funktionaler und preiswerter Architektur vereinbaren lassen. Anhand von Beispielen aus dem Raum Zürich, der Schweiz und sechs weiteren Ländern wird gezeigt, wie unterschiedlich die Wege sind, die zu nachhaltigem Bauen führen. Einer dieser Wege stellt die UdN-Summer School vor: Welche Themen bewegen Nachbarschaften. Wie können wir ressourcenschonendes Handeln im Alltag verankern? Während der UdN Summer School wurden Ideen und kreative Ansätze für nachhaltiges Handeln, aus dem lokalen Kontext entwickelt. Die Ergebnisse werden vom 20. Januar bis 1. März 2012 auf dem IBA DOCK gezeigt.

Bauen für die 2000 Watt-Gesellschaft
IBA Dock
20.01.-01.03.2012
Di-So 10-18 Uhr

Published on Jan 25, 2012 at 11:26 am.
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Projekt: Baumhaus

Im Rahmen des Seminars „Interkulturelle Praxis” im Lehr- und Forschungsbereich Urban Design (UD) von Prof. Bernd Kniess haben sich Studierende der HafenCity Universität (HCU) Hamburg der Frage gestellt, wie Kinder durch temporäre und experimentelle Interventionen im städtischen Raum unmittelbar an Planungs- und Gestaltungsprozessen in ihrer Nachbarschaft teilhaben können. Die geplante Umgestaltung des Rotenhäuser Feldes und der damit einhergehende Bau eines  Kletterparcours in unmittelbarer Nähe zur Universität der Nachbarschaften (UdN) in Wilhelmsburg bildeten dabei die Grundlage für das Projekt “Baumhaus“. In einem Sommercamp für Schulkinder wurde im Juli 2011 im Rotenhäuser Feld der Prototyp eines Baumhauses entwickelt, welcher in modifizierter Form im Sommer 2012 als dauerhafte Installation realisiert werden soll.

Planungsphase
Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen an Kletter- und Spielgeräte, war die Planungsphase geprägt durch ein aufwendiges Genehmigungsverfahren. Im Laufe dieses Prozesses wurden die Entwicklung eines Prototyps für den Sommer 2011 beschlossen, sowie dessen Weiterentwicklung hin zu einer dauerhaften Realisierung im Jahr 2012. Gleichzeitig wurde die Grundschule Rotenhäuser Damm als Unterstützer bei der Kontaktaufnahme zu Kindern und Eltern gewonnen.
Weitere zentrale Aspekte waren die Auswahl geeigneter Baumaterialien und die Entwicklung entsprechender  Konstruktionstechniken. Eine auf Zugbelastung basierende Konstruktion aus Spanngurten, Feuerwehrschläuchen und Seilen erwies sich schließlich als die ideale Lösung. Alles Material konnte über lokale Unternehmen und aus dem Hafen (der hafen hilft.eV.) umsonst oder zu einem minimalen Kostenaufwand beschafft werden. Die Finanzierung des Sommercamps konnte dank der Unterstützung durch die SAGA-Stiftung sichergestellt werden. Für die Fortführung des Projekts haben die IBA Hamburg und weitere Partner eine Förderung in Aussicht gestellt.

Sommercamp
In der Zeit vom 23. – 30. Juli haben 10 Schüler zusammen mit Studierenden und Lehrenden der HCU einen an ein Spinnennetz angelehnten Prototyp eines Baumhauses entwickelt. Die Woche war geprägt von vielfältigen Aktivitäten, wie Ideen-Workshops, dem Bau gestalterischer und konstruktiver Baumhaus-Elemente, professionell angeleitetem Baumklettern (baumsprünge .de) oder der täglichen Zubereitung gemeinsamer Mahlzeiten. Das Sommercamp endete mit der feierlichen Eröffnung des Baumhauses, woran auch Eltern und Nachbarn teilnahmen.
Mit dem Projekt „Baumhaus“ wurde im Rotenhäuser Feld ein Möglichkeitsraum geschaffen, der Kindern eine spielerische und kurzfristige Aneignung ermöglicht und ihnen so schon früh vermittelt, selbst die Gestaltung ihrer Umwelt beeinflussen zu können und dass dieses auch erwünscht ist. Der Bau eines Baumhauses stellt hierfür ein ideales Medium dar, denn es ist ein verständliches und mit  vielen Assoziationen verbundenes Objekt, welches enormes Potential für einen kreativen Gestaltungsprozess liefert.

Ausblick
Bis zum Sommer 2012 sind die Konzeptionalisierung und der Bau einer dauerhaften Baumhauskonstruktion vorgesehen. Angestrebt ist eine mögliche Kooperation mit der IBA im Rahmen des zu planenden Kletterparcours für das Rotenhäuser Feld.

Published on Nov 29, 2011 at 6:16 pm.
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Das Wilhelmsburg Orchestra (WIO)

Die Arbeit mit minimalen musikalischen Strukturen gewährleistet die Niedrigschwelligkeit unseres Zusammenspiels und führt in seiner Überlagerung zu ungeahnter Komplexität. Zwischen Probe und Auftritt besteht kein Unterschied, grundsätzlich sind unsere Stücke improvisiert, klingen immer nach dem was die Musiker an Energien einbringen – ein konstruktiver Umgang mit Unbestimmtheit. Unsere orchestrale Praxis wird zu einem musikalischen Raumdenken von Stadt.

Das von Christopher Dell gegründete Orchester ist ein Versuchsaufbau um in die relationale Praxis der Nachbarschaft hineinzukommen, nicht nur zu beobachten, sondern auch zu aktivieren. Grundlage der Forschung ist die These, dass städtischer Raum performativ produziert wird, das heißt durch Handlungen entsteht. Während unserer Tour wird der Prozess unserer eigenen Transformation durch das Wechselspiel mit der Nachbarschaft zu einem zentralen Untersuchungsgegenstand, der den Fortgang unserer Forschung auch überhaupt erst ermöglicht. Mit ihrem gemeinsamen Spiel produzieren die Musiker ein performatives Fenster, das einen Zugang zu den impliziten Mechanismen von Nachbarschaft ermöglichen soll.

Infos zum nächsten Gig hier!

Published on Nov 22, 2011 at 2:12 pm.
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Wilhelmsburg Orchestra Live im 13er Bus

Die Buslinie 13 führt vom S-Bahnhof Veddel über Wilhelmsburg Mitte bis nach Kirchdorf Süd. Von der Veddel führt die Route durch das Reiherstiegviertel, vorbei an Hochbunker und Rathaus, zum Gelände der Gartenschau weiter durch Einfamilienhaussiedlungen und endet in der Großwohnsiedlung an der Autobahn. Die Route gewährt viele Einblicke in die verschiedenen Lebensrealitäten der Elbinsel. Täglich nutzen rund 27.000 Fahrgäste die Linie und am 23.11. waren die Musiker des Wilhelmsburg Orchesters mit dabei und machten den Bus zur Bühne.

Der Auftritt fand im fahrenden Bus und somit unter erschwerten Bedingungen statt: Holprige Straßen, Kurven und beengter Raum verlangten den Musikern ein Höchstmaß an Improvisationsleistung ab. Die Kontakte, die durch den Auftritt im Bus entstanden, waren dabei sehr unterschiedlich: von Neugier über Begeisterung bis hin zu Ignoranz oder gar aggressiv gefärbter Ablehnung reichte das Spektrum der Reaktionen.

Bewusst sollte mit dem Bruch von Gewohnheiten und Normen gespielt werden, was die einen erfreute, andere wiederum provozierte. Fahrgäste diskutierten darüber, um welche Art von Musik es sich denn handele: „irgendwie orientalisch oder weihnachtlich“. Auf einer Fahrt wurde das Orchester freundlich aber bestimmt durch den Busfahrer auf die Unrechtmäßigkeit  ihrer Performance hingewiesen, worauf prompt auf den nachfolgenden Bus umgesattelt wurde.

Weitere Infos zum WIO gibt es hier!

Published on Nov 22, 2011 at 12:57 pm.
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Lehrangebote an der UdN Winter 2011/12

Interkulturelle Praxis I: activate-participate-associate
Das Seminar sucht eine Annäherung an unterschiedliche Formen von Beteiligung in Theorie und Praxis. Wie können Kinder und Jugendliche durch temporäre und experimentelle Benutzung unmittelbar auf die Planungs- und Gestaltungsprozesse einwirken? Wie können deren Bewegungs- und Aktionsräume konzeptionell offen und als Räume der Aneignung gedacht werden?

Weitere Informationen über das Lehrangebot activate-participate-associate: Hier!

Interkulturelle Praxis II: associate – activate – participate
Im Rahmen des Projekts UdN erproben wir einen Situativen Urbanismus in dem es im Sinne von ›enabling‹ darum geht, die Beziehungen zum Raum, zwischen Planer und Handlungsraum, zwischen Bewohner und Lebensraum neu zu fassen. Das Seminar knüpft unmittelbar an das Projekt ›Baumhäuser‹ an. Gemeinsam mit Wilhelmsburger Kindern und weiteren beteiligten Akteuren vor Ort wollen wir den während des UdN-Sommercamps 2011 geplanten und erstmalig erprobten Prototyp eines Baumhauses für das Rotenhäuser Feld weiterentwickeln.

Weitere Informationen über das Lehrangebot associate – activate – participate: Hier!

Wilhelmsburg Orchestra
Das Wilhelmsburg Orchestra geht in die fünfte Runde. 2010 von Christopher Dell gegründet, versteht es sich als Forschungsorchester. Es setzt sich aus Studierenden der HCU, Anwohnern und Nachbarn der UdN zusammen. Jeder, der ein Instrument besitzt und Lust hat es zu spielen, ist eingeladen mitzumachen. Das Orchester besteht aus Laien und entwirft seine Musik selbst, spielt, improvisiert, gibt Gas.

Weitere Informationen über das Lehrangebot Wilhelmsburg Orchestra: Hier!
Infos über das Wilhelmsburg Orchestra füherer Spielzeiten: Hier!

Published on Nov 03, 2011 at 11:23 am.
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In meinem Haus. In my House. Benim Evde.

Herbstcamp an der Universität der Nachbarschaften in Wilhelmsburg

Die Ghettoakademie lädt ein und zeigt Workshopergebnisse Tanz, Performance und Musik rund ums Thema Wohnen. Am Samstag dem 15.10. um 16:00 werden die Workshopergebnisse der Ghetto-Akademie in einem gemeinschaftlichem ‘Nachmittag für Freunde, Gäste, Verwandte und Mitbewohner’ präsentiert. Herzlich willkommen!

Samstag, 15.10.2011
ab 16 Uhr
an der UdN

Die Ghetto-Akademie ist eine temporäre Theater -und Performance-Akademie für Jugendliche in Wilhelmsburg. Die Akademie findet im Herbst 2011 in Form eines Intensiv -Workshops in Wilhelmsburg an der Universität der Nachbarschaften statt. Der erste, hier vorgestellte Workshop der Ghetto-Akademie:  In my House ist Titel und zugleich Programm des künstlerischen Intensiv-Camps.

Der handwerkliche Input wird mit einer inhaltlichen und site-spezifischen Auseinandersetzung mit dem Gebäude der Universität der Nachbarschaften gekoppelt. Die temporäre Ghetto-Akademie ist eine Fortsetzung des  Projektes In My Room: Eine Seifenoper-Installation. Dieses Projekt wurde auch schon im Sommer 2010 an der Universität der Nachbarschaft in Wilhelmsburg erfolgreich geprobt und aufgeführt.

Der Workshop wird angeleitet von, Katharina Oberlik für den Bereich Performance, Hana Tefrati für den Bereich Tanz und Bewegung und Catharina Boutari für den Bereich Gesang.

Weitere Informationen gibt es hier!

Published on Oct 05, 2011 at 12:18 pm.
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