Anknüpfungsmöglichkeiten
Das Gartenlabor Rotenhäuser Gärtnereien wird als so genanntes Open Source Projekt verstanden. Es dient explizit dem Wissenstransfer und -austausch. Unterschiedliche Akteure wie Planer, Interessierte, Parknutzer, Anwohner oder Studenten können Ideen des Gartenlabors aufgreifen und für sich weiterentwickeln. Das Gartenlabor hat experimentellen Charakter. Durch weitere Folgeprojekte können Teilaspekte, überprüft, angepasst und verfestigt werden.
Gegenstände der Weiterentwicklung können zum Beispiel das Partizipationsmodell, die Gartenidee oder die Frage nach der Legitimation des Eintretens und Aneignens in den öffentlichen Raum sein. Dabei ist die Weiterentwicklung des Gartens als Hybrid interessant: eine gewöhnlich private Nutzung, die aber für jeden zugänglich ist und in einem von verschiedenen Interessen geprägten öffentlichen Raum stattfindet. Wie muss die Idee dieses Gartens transformiert werden, damit er in einer neuen Umgebung funktioniert? Welche Flächen in Wilhelmsburg bieten Potential diese Form des Gartens umzusetzen?
Auch weitere Forschungs- oder Studienprojekte für die Universität der Nachbarschaften sind vorstellbar. Die langfristige Weiterentwicklung des Gartenlabors im Sinne eines Beobachtungswerkzeugs neuer partzipatorischer Verfahren oder das Weiterdenken des Parkes wären möglich. Zudem wäre die Umsetzung der Gestaltung der Freifläche vor der Universität der Nachbarschaft als Stärkung der Anbindung des Gartenlabors an die Universität denkbar. Die damit verbundene detailliertere Planung des Versorgungsmoduls und die anschließende Realisierung im Rahmen weiterer Lehrveranstaltungen sind möglich.
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The Gartenlabor Rothenhäuser Gärtnereien is understood as a so-called open-source project. It is the explicit knowledge transfer and exchange. Different stakeholders, including planners, interested parties, park users, residents or students can pick up ideas of the garden and laboratories to develop for themselves. The garden laboratory has experimental character. With further follow-up projects, aspects may be reviewed, adjusted and strengthened.
Objects of development can be, for example, the participatory model, the garden idea or the question of the legitimacy of occurrence and in appropriating the public space. Here, the development of the garden is interesting as a hybrid: a normally private use accessible to everyone, and takes place in an environment of different interests the public space. How does the idea of this garden need to be transformed so that it works in a new environment? Which areas in Wilhelmsburg offer potential to implement this type of garden?
Also further research or study projects for the University of the Neighborhoods are conceivable. The long-term development of the gartenlabor in terms of a new monitoring tool for participation procedures or thinking ahead to the park would be possible. In addition, the implementation of the design of open space in front of the University of the Neighborhood as strengthening the connection of the garden to the university would be conceivable. The related detailed planning of the supply module and the subsequent implementation as part of other courses is possible.